Bürgerinitiative

Erdkabel

Innerstetal und Umgebung

Spendenkonto:

Kontoinhaber: LBU

Kontonummer: 587273300

Bankleitzahl:      25010030

Verwendungszweck: ERDKABEL

 

 

 

Willkommen auf unserer Seite.

 

Am 27.08.2010 endete die Frist, bis zu der jede Bürgerin und jeder Bürger eine Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren abgeben konnte. Im Bereich unserer Bürgerinitiative sind fast 2.200 Stellungnahmen abgegeben worden. Damit haben wir unser Ziel um mehr als 100% überschritten.

Wir danken allen, die so unermüdlich in Sillium, Holle, Luttrum, Hohenassel, Nordassel und Burgdorf an den Türen geklingelt, auf den Märkten gestanden und Menschen angesprochen haben.

Ganz besonderer Dank geht an Christian Pisculla von cleverprinting.braunschweig, der uns durch großzügige Spenden und das Layout unseres Flyers, bzw. der Großplakate fantastische Arbeitsmittel an die Hand gegeben hat.

 

Wir danken auch den PolitikerInnen, die immer wieder Anläufe machen, die gesetzlichen Grundlagen für eine Erdverkabelung der Leitung zu verbessern. Dies waren jüngst sämtliche Fraktionen des niedersächsischen Landtags, die einen entsprechenden Entschließungsantrag an den Bund vorbereiten.

 

Auch unsere Arbeit geht weiter.

 

 

 

 

 

 

 

Als nächstes bei der Aktion MAHNFEUER am 4.Oktober 2010.

 

Mit Euch und Ihnen?

 

Wer mithelfen kann bitte melden unter 380kV-erdkabel@gmx.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier die Themen unserer Homepage:

 

1. Die Trasse kommt –

    Worum es geht….

 

Trassenverlauf

 

->

http://www.holle.de/media/custom/1740_2917_1.PDF?1281690003

Infobroschüre ->

http://www.holle.de/media/custom/1740_2911_1.PDF?1280475008

 

2. Über uns

 

3.Veranstaltungen:

        AKTION MAHNFEUER

Am 4.Oktober bei Anbruch der Dämmerung

 

Wir suchen FEUERWACHEN!

Bitte melden unter 380kV-erdkabel@gmx.de

 

Das war der Treckerkorso …

Am Samstag, 21.08.2010

von Luttrum nach Hohenassel über Westerlinde und zurück

 

 

 

Bericht

NDR Magazin hier

->

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/freileitung102.html

Bilder hier ->

http://www.vonvahl.de

Sachbericht siehe unten (S. 3)

 

Heinz Heusmann: „Wir sind auch Kunden!“

 

Ursula Ernst (MdL): „Wir brauchen die Hochspannungsgleichstromübertragung.“ Sie kündigt eine Gesetzesinitiative des Landes Niedersachsen zur Änderung des EnLAG an.

 

Brigitte Pothmer(MdB): Freileitungen verzögern den Netzausbau. Bürger werden bewusst provoziert.

 

Krause: Das EnLAG wollten die großen Energiekonzerne. Fazit: Wir kaufen unseren Strom woanders!

4. Chronik des Widerstandes

5. Unsere

Stellungnahme in Kurzform

 

(folgt)

6. Direktvergleich von Übertragungstechniken

 

Download

 

->

http://www.vorsicht-hochspannung.com/erdleitung/080915_technikvergleich.pdf

 

7.Brauchen wir überhaupt neue Leitungen?

Beitrag

daserste- plusminus“

 

->

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,kgqfg0gbxeefu351~cm.asp

 

 

 

1. Die Trasse kommt – worum es geht…

 

380kV –Megamasten am Rand unserer Dörfer?

Wir fordern:

Wenn, dann ab in die Erde!

 

 

Die e.on – Netz – Nachfolgerin transpower schlägt in ihrem Antrag vor, am Rande unserer

Dörfer die Höchstspannungsfreileitungstrasse von Wahle nach Mecklar zu bauen.

 

Transpower empfiehlt unter den 5 Trassenvarianten die Variante 2. Diese führt direkt an unseren Dörfern vorbei.                             

Lesse, Berel und/oder Burgdorf, Nordassel, Hohenassel, Luttrum, Wartjenstedt, Binder, Grasdorf,

Holle und Sillium wären direkt betroffen.

Im ROV kann aber auch die Entscheidung für eine andere Variante fallen.

So tangiert z.B. die Ostvariante 5 Ringelheim, Haverlah, Steinlah, Groß und Klein Elbe sowie Salzgitter.

 

 

 

Eine Erdverkabelung der Leitung ist an keiner Stelle vorgesehen.

 

Es droht eine gigantische Landschafts- und Umweltzerstörung

mit bis zu 70 Meter hohen Masten im Abstand von 200 bis 350 Metern.

 

 

Das wollen wir nicht hinnehmen.

 

Wir bitten: tragen Sie unser Anliegen weiter, machen Sie Freunde und Bekannte darauf aufmerksam.

 

Und wir bitten Sie: Kommen Sie zu unseren Protestveranstaltungen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter

- www.380kv-Holle.de.
-
www.bi-megamasten.de

- www.vorsicht-hochspannung.com

Kontakt: 380kV-erdkabel@gmx.de

 

 

 

 

 

2.Über uns

Bürgerinitiative Erdkabel

Innerstetal und Umgebung

 

Mitglied im Landesverband

Bürgerinitiativen Umweltschutz

 

Spendenkonto:

Kontoinhaber: LBU

Kontonummer: 587273300

Bankleitzahl:      25010030

Verwendungszweck: ERDKABEL

 

Wir sind eine überparteiliche Bürgerinitiative in der Region Baddeckenstedt, Holle und Burgdorf.
Seit 3 Jahren leisten wir Widerstand gegen die geplante Höchstspannungsfreileitung am Rand unserer Dörfer.


Gemeinsam mit allen Bürgerinitiativen an den Vorzugs- oder den Alternativtrassen fordern wir eine
lückenlose Erdverkabelung der Leitung von den geplanten Windkraftanlagen in der Nordsee, den neun geplanten
Kohlekraftwerken im Norden und den Verteilstationen in Süddeutschland.

 

Wir haben schon viel erreicht.
So wurde unter dem Druck der Bürgerinitiativen und 40.000 Unterschriften für eine Erdverkabelung der Leitung,
im Herbst 2008 das niedersächsische Erdkabelgesetz verabschiedet.

Genützt hat dies in unserer Region wenig.

Denn die auf Druck des Bundeswirtschaftsministeriums erfolgte Verabschiedung des Energieleitungsausbaugesetzes im Mai 2009 hat viele zwingende Bedingungen, die wenigstens zum Teil zur Erdverlegung der Leitung geführt hätten, außer Kraft gesetzt.
Mit dem vorliegenden Antrag der transpower (e.on – Netz – Nachfolgerin mit Sitz in Bayreuth) droht nun am Rand unserer Dörfer eine gigantische Landschafts- und Umweltzerstörung mit unabschätzbaren gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung:

eine Freileitung mit bis zu 70 Meter hohen Masten im Abstand von 200 bis 350 Metern. Darum:

 

Widerstand ist notwendiger denn je.

Was können Sie tun?

- Kommen Sie zu unseren Veranstaltungen.
- Zeigen Sie, durch Ihre Anwesenheit bei Demonstrationen und Veranstaltungen, durch Plakate und Transparente:

Wir lassen uns diese

unsinnige Umwelt- und Landschaftszerstörung nicht gefallen!

 

Im jetzt laufenden Raumordnungsverfahren haben allein in Niedersachsen 14.000 Menschen in Ihrer Stellungnahme gegen die Planungen votiert.

 

Und das mit Recht. Denn es gibt Alternativen, vor allem mit der Hochspannungsgleichstromübertragung, einen Vergleich können Sie hier downloaden ->

http://www.vorsicht-hochspannung.com/erdleitung/hgue/HGUE_170907.pdf

 

 

Alternativen gibt es auch bei der Wahl Ihres Stromversorgers (vgl. http://www.verifox.de).

Denn die e.on unterstützt wie alle großen Energieversorger mit Ihrer Unternehmenspolitik diese Planungen.

Setzen Sie sich mit uns für ein Umdenken in der Energieversorgung und dem Energietransport!

V.i.S.d.P.: BI Erdkabel/Innerstetal und Umgebung, Heike Krause, Holle
Kontakt: 380kV-erdkabel@gmx.de

 

 

 

3. Veranstaltungen

Bericht vom Treckerkorso mit Fahrraddemo und Sternmarsch am 21.08.2010

 

14.30: Luttrum – Hohenassel - Westerlinde

 

67 Gespanne und 150 Fahrradfahrer fahren, 130 Personen marschieren von Hohenassel und Westerlinde zum Veranstaltungsplatz

 

15.15: Kundgebung in Hohenassel

 

Mehr als 600 Menschen kommen zusammen.

 

Begrüßung durch BM Heinz Heusmann

Ein kämpferischer, in der Sache klarer  Auftakt. Heusmann fordert Erdkabel zur Beschleunigung des Netzausbaus, hinterfragt aber auch die Notwendigkeit der Trasse. Und „Wir sind auch Kunden.“ Damit spricht direkt die Unternehmenspolitik der e.on an.

 

Ursula Ernst, Mitglied des Landtages:

„Wir brauchen die Höchstspannungsgleichstromübertragung für den beschleunigten Netzausbau.“ Sie kündigt eine Initiative des Landes Niedersachsen zur Änderung des Energieleitungsausbaugesetzes an.

In ähnlicher Weise äußert sich Herr Osterhelweg.

Auch von den Kreislandwirten gibt es ein klares Votum: Freileitungen sind Steinzeittechnik und gehören nicht in die Landschaft.

 

Brigitte Pothmer, MdB, hinterfragt die Strategie, die hinter der Freileitungsplanung steht. Sie sagt: Der Netzbetreiber provoziere bewusst den Widerstand der Bevölkerung, um den Netzausbau zu verzögern und die Einspeisung regenerativer Energien zu verzögern.

 

Heike Krause (BI Innerstetal und Umgebung) warnt, sich nicht von den Energieriesen für die Verzögerung des Netzausbaus missbrauchen zu lassen und fordert auf, den Spieß umzudrehen:

„Wenn Ihr uns einen solchen Mist in die Landschaft setzen lasst, dann kaufen wir unseren Strom woanders.“

 

17.00 Ausklang in Luttrum

 

Wir sind uns einig:

Wir kämpfen weiter!

 

-         Wie streben an, die Gemeinden Holle und Baddeckenstedt zur mastenfreien  oder sogar e.on –freien – Zone  zu erklären.

 

-         Wir beteiligen uns an der Aktion Mahnfeuer am 4. Oktober

 

-         Wir sammeln Geld für Klagen

 

          Spendenkonto:

          Kontoinhaber: LBU / Kontonummer: 587273300

          Bankleitzahl:   25010030 / Verwendungszweck: ERDKABEL

 

 

 

 

 

MEGASTROMMASTEN? Nicht mit uns!
380kV – Ab in die Erde!

 

 

 

 

4. Chronik des Widerstandes

 

Februar 2007: e.on’s Pläne zum Bau einer neuen 380Kilovolt-Höchstspannungsleitung von Wahle bei Peine bis Mecklar in Nordhessen werden bekannt. Die Trasse soll als Freileitung mit 50 bis 70 Meter hohen Masten überwiegend entlang der Autobahn 7 verlaufen

(sog „Vorzugstrasse“).

Die Bürgermeister der betroffenen Kommunen protestieren und fordern eine Erdverkabelung.

 

März/April 2007: Als erste Bürgerinitiative gründet sich „Der Ambergau wehrt sich“. Begleitet von einer ausführlichen Presseberichtserstattung werden Unterschriften gesammelt und Protestaktionen organisiert.

 

Im Verlauf des Frühjahrs 2007 entstehen weitere Bürgerinitiativen entlang der Vorzugs- und der möglichen Alternativtrassen bis hinunter nach Northeim und vereinbaren eine intensive Zusammenarbeit unter dem Motto: „Saubere Energie muss auch sauber transportiert werden – wir fordern Erdkabel!“

Auch viele Ortsräte verabschieden Protestresolutionen.

 

Mai 2007: als erster Erfolg der Proteste wird die Höchstspannungsleitung aus dem Landesraumordnungsprogramm herausgenommen. Damit wird ein reguläres Raumordnungsverfahren einschließlich Umweltverträglichkeitsprüfung und Beteiligung von Kommunen und Verbänden erforderlich.

 

Mai 2007: Gründung von Bürgerinitiativen im Raum Holle und Baddeckenstedt, die sich später mit den Initiativen aus Burgdorf zur BI „380kV-Erdkabel Innerstetal und Umgebung“ zusammenschließen. In Sillium, Nordassel und später auch in Burgdorf werden Informationsveranstaltungen organisiert und Unterschriften gesammelt.

 

Mai/Juni 2007: Aufgrund der heftigen Proteste müssen sich neben der niedersächsischen Landesregierung auch Bundesumweltminister Gabriel und die e.on in den Konflikt um die Freileitung einschalten. Die Bürgerinitiativen fordern eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes, durch die eine Erdverkabelung überhaupt erst möglich würde.

 

2. Oktober 2007: Die BI Innerstetal und Umgebung organisiert in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Holle eine Podiumsdiskussion mit Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus der Region. PolitikerInnen aller anwesenden Parteien wollen sich – sicher auch im Hinblick auf die bevorstehende Landtagswahl – für Erdverkabelung einsetzen.

 

6. Oktober 2007: Beginn des Raumordnungsverfahrens mit der Antragskonferenz, in der die Prüfaufgaben der e.on – Netz- GmbH im sog. Untersuchungsrahmen festgelegt werden. Der Antrag für einen erst dann feststehenden Trassenverlauf wird für den Herbst 2008 erwartet.

 

November 2007: VertreterInnen der Bürgerinitiativen übergeben dem niedersächsischen Umweltausschuss 40.000 Protestunterschriften, mit denen eine Erdverlegung gefordert wird.

 

Herbst 2008: unter dem Druck der Proteste verabschiedet der Landtag das niedersächsische Erdkabelgesetz. Darin wird in Landschaftsschutzgebieten und bei einem Abstand von weniger als 400 m zu Wohngebieten eine Erdverkabelung festgeschrieben.

 

April 2008: Aktion „Die Trasse kommt – hier“! Und zwar als Freileitung.

Zur Aufklärung gegen eine Presseberichterstattung, in der das niedersächsische Erdkabelgesetz Hoffnungsträger wird für eine wahrscheinliche Erdverlegung der Leitung, steckt die BI in Burgdorf, Baddeckenstedt, Holle und Sillium des zu erwartenden Verlauf der Freileitung mit Flatterband-Fähnchen und Plakaten ab.

 

April 2008: Bürgerinitiativen aus Thüringen, Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Brandenburg wenden sich in einer bundesweiten Petition an den Bundestag und fordern Gesetzesvorlagen für einen menschen- und umweltgerechten Netzausbau.

 

Mai und Juni 2009: Auf Betreiben des Wirtschaftsministeriums wird der Entwurf zum „Energieleitungsausbaugesetz“ (EnLAG) vorgelegt (siehe aktuelle Gesetze…Politik) und passiert den Bundestag.

 

August 2009: Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates empfiehlt dem Bundesrat, alle Erdkabeloptionen im EnLAG zu streichen. Begründung u.a.: Erdkabel hätten eklatante Nachteile für die Umwelt und seien von der Bevölkerung nicht gewünscht -würden also zu einem verzögerten Netzausbau führen.

 

September 2009: Ein Bündnis der Bürgerinitiativen in Deutschland unter Federführung der Bürgerinitiativen in Westfalen und Hessen wendet sich mit einem erneuten Appell an den Bundestag und den Bundesrat. Ziel: den Bedarf neuer Trassen zu prüfen und die Erdverkabelung neuer Höchstspannungsleitungen zu ermöglichen.

 

November 2009: Trotz heftiger Widerstände der Bürgerinitiativen, einiger Länder und vor allem aus den Reihen der Opposition wird das EnLAG im Bundesrat beschlossen und tritt im Nov. 2009 in Kraft. s.a.Die Handschrift der Energiekonzerne – zur Verabschiedung des EnLaG (7_ Mai 2009) – Von Hartmut Lindner.mht“

 

Bis Februar 2010: Ein Jahr verzögert sich die Antragstellung des Netzbetreibers. Die ursprünglich unter dem Namen e.on-Netz-GmbH fungierende Firma wurde mittlerweile zwei Mal verkauft. Sie trägt nun den Namen transpower – behält ihren Sitz und das ursprüngliche Personal - und arbeitet unter der Leitung des niedersächsischen Unternehmens „Tennet“.

 

Februar 2010: Die SPD Baddeckenstedt veranstaltet mit dem ehemaligen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Vertretern von transpower und Vertretern der BI Erdkabel7Innerstetal eine Podiumsdiskussion in Westerlinde. Gabriel wirft der Transpower vor, die Antragstellung zu verzögern, um den Anschluss von Wind- und Kohlekraftwerken an der Küste zu verhindern und damit eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken zu begünstigen.

 

Mai 2010: Die e.on-Netz-Nachfolgerin gibt die Antragsunterlagen ab – und legt die Karten auf den Tisch.

Die Planung der ursprünglichen Vorzugstrasse bleibt weitgehend erhalten. Unsere Region wird von der Megamastentrasse bedroht.

Eine Erdverkabelung der Leitung ist an keiner Stelle vorgesehen.

Mit z.T. fadenscheinigen Begründungen (Die Vermeidung einer Erdverkabelung in siedlungsnahen Bereichen und Entscheidung für eine andere Trassenvariante wird als „Umweltaspekt“ verkauft), wird diese vermieden.

 

Juni 2010: Massiver Widerstand erhebt sich. Landwirte, Bevölkerung und Bürgerinitiative planen vor allem im Raum Luttrum und Hohenassel Aktionen.

 

Juli 2010: Die Aktion „1000“ Stellungnahmen gegen die Megamasten läuft an. Die BI findet einen Sponsor mit Christian Piskulla, der Flyer und Großplakate drucken lässt.

Bis eine Woche vor Ende der Abgabefrist in Holle sind im Gesamtgebiet der BI bereits über

2000 Stellungnahmen eingegangen.

 

21.08.2010: Über 600 Menschen auf 67 Trecker-Gespannen, 150 Fahrrädern, in Autos und zu Fuß nehmen am der Großdemonstration gegen die Trasse teil. Der Weg geht von Luttrum, nach Hohenassel über Westerlinde und Luttrum.

Alle sind sich einig: wenn hier eine Trasse durchkommt, dann nur unter der Erde!

 

 

 

5. Die Zusammenfassung unserer 14 - seitigen Stellungnahme im ROV folgt Mitte Oktober

 

 

 

6. Direktvergleich von Übertragungstechniken

 

Die Bürgerinitiativen haben sich – für den Fall, dass die Notwendigkeit der Trasse nachgewiesen würde -

früh schon für den Einsatz innovativer Übertragungstechniken eingesetzt.

 

Dabei haben wir errechnet, dass langfristig die Erdverkabelung mit sog. „HGÜ“, das heißt Hochspannungsgleichstromübertragung, wirtschaftlicher ist, als die Übertragung mit einer Wechselstromleitung.

Dieses Argument wird vom Antragsteller bestritten.

 

Wir fordern deshalb eine Studie, in der diese strittige Frage geklärt wird.

Der Gesetzgeber hat im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) vorgesehen, dass die Erdverlegung in den vier für Deutschland genannten Pilotprojekten – auch auf unserer Trasse - geprüft wird.

 

Dieser Gesetzesvorgabe versucht der Antragsteller auszuweichen, indem eine Trassenführung gewählt komplett ohne Erdverlegung auskommt.

 

Eine Übersicht über verschiedene mögliche Übertragungstechniken erhalten sie hier:

http://www.vorsicht-hochspannung.com/erdleitung/080915_technikvergleich.pdf

 

 

 

 

7. Sind neue Leitungen überhaupt notwendig?

 

Die Notwendigkeit neuer Leitungen wird nicht nur von den Gemeinden in Frage gestellt. Auch der BUND (Bund für Naturschutz Deutschland e.V.), Greenpeace Deutschland und andere Naturschutzorganisationen stellen fest:

Für die Anbindung von Windkraftanlagen ist der Ausbau des Höchstspannungsnetzes in der geplanten Form nicht notwendig. Notwendig wird er erst durch den – umstrittenen – Bau von neuen Kohlekraftwerken im Norden, deren Strom in den Süden transportiert werden soll.

Für Niedersachsen sind die Kohlekraftwerke ein enormer Wirtschaftsfaktor. Deshalb finden wir in der Landespolitik für die Frage der Notwendigkeit neuer Leitungen wenig Resonanz.

Wieder einmal wird das Arbeitsplatzargument gegen sinnvollen Umweltschutz eingesetzt.

 

Dabei:

Ja, eine sinnvolle, zukunftsweisende Erdverkabelung mit Hochspannungsgleichstromübertragung wäre in der Investition teurer.

Hieße das aber nicht auch mehr Bruttosozialprodukt und mehr Arbeitsplätze?

Es wird einmal so, einmal so argumentiert, je nachdem, wessen Interessen man gerade vertritt.

 

Damit solche Diskussionen gar nicht mehr aufkommen und den geplanten Netzausbau behindern können, wurde im Energieleitungsausbaugesetz des Bundes die Notwendigkeit der Leitung auf einer Planungsgrundlage von 2001 gesetzlich festgeschrieben.

 

Ob dies rechtlich so möglich ist, wird sich im Raumordnungsverfahren zeigen.

Wir stellen dies in Frage und fordern mit den Gemeinden eine gründlichere Prüfung, als dies in den Unterlagen bisher geschehen ist.

 

Zu diesem Thema siehe auch http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,kgqfg0gbxeefu351~cm.asp.